Airbrush-Arbeit in der Grund- und Teilhauptschule I Grafrath

Projekt "Schüler treffen Künstler" durch den Förderverein "K.i.d.S" der Bürgerstiftung FFB

....mit der Klasse 6a. Unser Thema: "Bibliothek und Leseraum"





Hier einige der von Gerald Voigt vorbereiten Zeichnungen, so dass keine kostbare Zeit zum Airbrushen verloren ging.

Es war für das Projekt nur eine Woche Zeit, um brauchbare Ergebnisse für die am Freitag stattfindende Ausstellung fertig zu stellen. Unter diesen Umständen musste sich Gerald Voigt etwas einfallen lassen: Die Aufgabe war, mit Bildern den neuen Bibliotheken- und Leseraum zu gestalten.

Die Bilder sollten zum Thema gut passen und von den Schülern in Airbrush-Technik leicht zu verarbeiten sein. So kam nur die Schablonentechnik in Frage, denn das Freihand-Airbrushing erfordert viele Übungsstunden und das absolute Beherrschen des Arbeitsgerätes. Die Einführung in die Airbrush-Technik alleine nahm schon einige Zeit in Anspruch.

16 Schüler nahmen an diesem Projekt Airbrush teil. Da nur acht Arbeitsplätze mit Airbrush-Pistolen zur Verfügung standen, wurden Gruppen mit zwei Schülern gebildet. Jede Gruppe suchte sich eine Arbeit aus den vorhandenen Zeichnungen aus. Dabei wurde die Farbgebung der einzelnen Bilder besprochen und mit Farbstiften angelegt. Sie dienten als Vorlage zum eigentlichen Airbrushing.

Zuerst stellte Gerald Voigt den Kindern die wichtigsten Materialien, Funktion und Gebrauch einer Airbruhs-Pistole vor, zudem das Benützen von flüssige Airbrushfarben und des Schneide-Skalpells. Mit ihm wird die Zeichnung auf dem Maskierpapier freihändig geschnitten. Dabei ist größte Vorsicht geboten um Verletzungen zu vermeiden. Auch das Saubermachen der Arbeitsgeräte will gelernt sein. Mit großen Interresse verfolgten die Schüler und der Lehrer Herr Graf die Einweisung in die Technik.



Das wichtigste Material zum Airbrushing

Arbeitsplätze und weitere Entwürfe



Die Airbrush-Pistole...



...und die vielen Einzelteile im zerlegten Zustand.

Dann wurden die Arbeitsplätze aufgebaut, die dann die ganze Woche stehen bleiben konnten. So blieb mehr Zeit für das Airbrushen. Es wurde mit ersten Übungsversuchen mit der Airbrush-Pistole begonnen. Das war wirklich nicht so einfach wie es aussah. Aber alle haben es dann doch geschafft und begannen mit der Original-Arbeit.

Vorbereitete Zeichnungen zum Airbrushen







Die letzte Zeichnung - etwas für Jungs

Erste Arbeitsschritte



Der Arbeitsraum wurde für alle anderen Aktivitäten eine Woche lang gesperrt. So blieb das aufwändige Auf- und Abbauen erspart.



Der "Tintenteufel" in Arbeit.



Erste zaghafte Versuche mit der Airbrush-Pistole. Mit Rat und Tat stand Gerald Voigt den Schülern bei der Ausführung zur Seite.



Hilfe beim Ausbessern mit dem Stift an den "Schreibutensilien"

Die fortgeschrittenen Arbeiten der Schüler

Wie man sieht hatten alle großen Spaß an der Ausführung ihrer Bilder:



Entstehung der "ABC Computer"



Schon gut zu Erkennen: die "Bücher-Eule"



Ausbessern mit dem Pinsel an den "Schreibutensilien"



Angestrengtes Arbeiten beim Sprühen.

Zwei fertige und gerahmte Bilder der Schüler

Es ist schon erstaunlich, wie die Schüler mit dieser ausgefallenen Technik umgegangen sind. Die fertig gestellten Bilder sind einfach Klasse!



Entstehung der "Buchstaben-Zauberwürfel".



Hilfe beim Ausmessen und Zuschneiden des Endformates.



Erstes, fertiges Bild: "Tinte und Kielfeder" mit Entwurf



Zweites fertiges Bild "Schreibfeder" mit Entwurf

Leider wurden nicht alle fertigen Arbeiten fotografiert. Doch auch an diesen beiden Bildern kann man bereits erkennen, wie die Schüler unter fachkundiger Anleitung erfolgreich gearbeitet haben. Stolz präsentierten sie zur Ausstellung am Freitag ihre Bilder. Ein besonderer Dank für die Unterstützung wärend der Projektwoche geht an den Lehrer Herrn Graf.